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Coswig in Anhalt verbindet

2012 - 800 Jahre Anhalt – 825 Jahre Coswig (Anhalt)

Coswig (Anhalt) trägt den Namen des Landes in seinem „Beinamen“ und ist mit seinen Bürgern der Stadt und den dazu gehörenden Gemeinden stolz darauf ein Teil des historischen Landes Anhalt zu sein. Das erstmalig 1187 gannante „Cossewiz“ erhielt bereits 1215 die Bezeichnung „oppidum“ – d.h. lat. Bezeichnung für Stadt. Über diese besondere Lage der Stadt Coswig (Anhalt) äußerte sich sogar der Mitstreiter Luthers, Philipp Melanchthon im 16.Jh. sehr lobend. “...er wüsste kein Schloss am Rhein so lustig und bequem an der Elbe gelegen...”

Das Coswiger Schloss wurde bis 1827 als Witwensitz genutzt und Angehörige der Askanier genossen hier ihren Lebensabend. Die Askanier wiederum waren im 11./12. Jahrhundert im Besitz der Grafschaft Anhalt. Zahlreiche Handwerker-Innungen wurden im 16. Jh. zugelassen, wozu auch die Töpfer gehören, die in den folgenden Jahrhunderten gerade in Coswig noch von sich hören ließen! Die Tochter des Töpfereibesitzers Fr. Feuerherd, Emma, wurde im 19. Jh. mit ihren künstlerischen Schöpfungen weit über die Grenzen Anhalts hinaus bekannt. . Die Keramik–Industrie stellte überhaupt einen wesentlichen Teil Coswiger Betriebe dar: rund 30 Töpfereibetriebe zählte die Stadt in den 30er Jahren. Diese Keramik wurde auf den traditionellen Märkten, die einst dreimal im Jahr veranstaltet wurden, dargeboten. Seit 1993 ist nach rund 100 Jahren Pause der Laurentiusmarkt wieder eine jährliche Volksattraktion. Markant ist, dass schon von alters her Coswig sehr verkehrsgünstig lag. Eine ebenso wichtige Verkehrseinrichtung ist die Coswiger Fähre über die Elbe. Seit 1864 als moderne Gierfähre eingerichtet, setzten sowohl Fürsten, genau wie Wiesenbauern und Händler mit den 2 Kahnfähren von Dessau, Wörlitz, oder weiter über die Elbe nach Coswig über. Heute, verfügt Coswig (Anhalt) über eine direkte Autobahnanbindung, diese ist ein großer Vorteil für den Wirtschaftsstandort Coswig (Anhalt). Die Coswiger Fähre dient heute als Verbindung zum Wörlitzer Gartenreich, und ermöglicht es somit den Coswiger Gästen den ehemaligen Fürstensitz einen Besuch abzustatten. 

Coswiger Persönlichkeiten:

* Johann Gottfried Wilke (1713 – 1772) - ehemaliger Bürgermeister, der sein Vermögen den Minderbemittelten vererbte
* Fürstin Friederike (1744 – 1827) - geborene Prinzessin von Anhalt-Bernburg 
* Caroline Bardua (1781 – 1864) -  Malerin
* Hermann Cohen (1842 – 1912) - Professor der Philosophie
* Heinrich Berger (1844 – 1929) - Kapellmeister der „Royal Hawaiian Military Band“

 

Link zur Internetseite der Stadt Coswig (Anhalt): http://www.coswigonline.de/