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05.01.2012 - Von einer Burg zum Schloss – Harzgeroder Mauern im Wandel

Das Schloss in Harzgerode

Der „Duden“ besagt, dass ein Schloss ein Wohn- und Regierungssitz von Landesherren ist, die behagliches Wohnen und Repräsentation der Wehrhaftigkeit einer Burg vorziehen. Folgt man jedoch dieser Definition, so ist das Schloss Harzgerode eher eine Burg.
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1384 trat die Burg Harzgerode erstmals in Erscheinung. Zu dieser Zeit waren die askanischen Grafen von Stolberg die Lehnsherren von Burg und Stadt.
1549 – 1552 wurde die Burg zum heutigen Schloss umgebaut und erweitert, da der Harz für die Fürsten von Anhalt–Harzgerode der Verwaltungsmittelpunkt ihrer Besitztümer geworden war. Von 1635 bis 1709 war es dann der Regierungssitz der Harzgeroder Linie des anhaltischen Fürstenhauses.
Bis 1863 bleibt das Schloss Hauptsitz für die anhaltinischen Harzbesitzungen, danach gab man es als Residenz auf und gestaltete es mehrfach zum Verwaltungs- und Wohnbau um.

Heute ist der dreigeschossige Renaissancebau mit Treppenturm, überdachten Wehrgang und Rundturm ein kultureller Mittelpunkt und für Besucher zugänglich. In ihm findet man die Stadtbibliothek und den Festsaal, in welchem Konzerte und Veranstaltungen stattfinden. Im Schloss befindet sich ein Heimatmuseum, ein Historisches Kabinett, ein Kaminzimmer und das Restaurant „ Schlosskeller“ sowie ein Schlosscafe.


 



Kalenderblatt vom 05.01.2012

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