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05.07.2012 - Rodleben - ein kleines anhaltisches Dorf im Grünen

Rodlebener Kirche, Foto: Diane Roye, Quelle: www.dessau.deNördlich der Elbe und unweit des Dessau–Wörlitzer Gartenreiches liegt der Dessau-Roßlauer Stadtteil Rodleben. In dem kleinen Dorf leben heute ca. 1460 Einwohner.
Erste Erwähnung fand das Dorf als Rodleve im Lehnbuch Albrecht I. von Anhalt-Zerbst im Jahr 1307 und wurde 1626 bei der Schlacht an der Dessauer Elbbrücke fast völlig zerstört.
Anfangs noch zu Anhalt-Zerbst gehörend, wechselte die Zugehörigkeit 1797 zu Anhalt-Köthen und letztlich erfolgte am 1. Januar 2005 die Eingemeindung nach Dessau.

Das Rodlebener Wappen mit seinem silbernen Pfahl und dem silbernen Flug auf grünem Grund soll den Bezug zur nahegelegenen Elbe symbolisieren und die Einzigartigkeit der hier überwinternden Gänse(jährlich bis zu 70.000 Vögel) darstellen. Schon früher jagten die anhaltischen Fürsten hier das Wassergeflügel.
Obwohl die kleine Gemeinde eher unscheinbar auf der Landkarte erscheint, ist sie Dank ihrer blühenden Wirtschaft selbst im Ausland bekannt. Die Firma „Deutsche Hydrierwerke Rodleben GmbH“ besteht noch heute und wurde 1991 in die oleochemische Gruppe des indonesischen Salim Unternehmens integriert. Auch das weltweit agierende Pharmaunternehmen IDT Biologika GmbH hat hier seinen Standort und ist Arbeitgeber von 500 Mitarbeitern.

Rodleben besitzt eine romanische Feldsteinkirche, deren Ursprünge bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen. Weiterhin existiert seit 1913 die Freiwilligen Feuerwehr des Ortes. Der Sportverein „SV Chemie Rodleben e.V.“ und der Frauenchor der Gemeinde werden von vielen Einwohnern für die Freizeitgestaltung genutzt.

Wussten Sie, dass das Rodlebener Reit- und Therapiezentrum seit 1996 die erste Einrichtung in den östlichen Bundesländern ist, die Therapiepferde besitzt und Reitstunden für Menschen mit Behinderung anbietet?
 



Kalenderblatt vom 05.07.2012

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