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08.11.2012 - Die Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau

Anhalt-Arena in Dessau-RoßlauDie Anhalt-Arena in Dessau-Roßlau befindet sich in der Robert-Bosch-Straße und ist die zweitgrößte Sporthalle Sachsen-Anhalts. Die größte Multifunktionshalle ist die Bördelandhalle in Magdeburg.
Im Frühjahr 1859 eröffnete Ernst Gottfried Polysius eine Schlossereiwerkstatt in Dessau, welche 1946 von der russischen Verwaltung enteignet und zu „VEB Zementanlagen“ umbenannt wurde. Diese diente später dem Zementanlagenbau Dessau als Lagerhalle. Die Sportfreunde des ZAB Dessau verlangten mit Erfolg eine eigene Sportstätte. Mit Hilfe der Betriebsangehörigen bauten sie von 1964 - 1965 die Rundbogenhalle zur „ZAB-Halle“ um. Erste Bauabschnitte wurden im Februar 1965 fertig gestellt. Die Halle, welche über 1.800 Sitzplätze verfügt, war 1974 der Austragungsort der Hallenhandball-Weltmeisterschaften der DDR. Unter dem Namen „BSG ZAB Dessau“ war der heutige DRHV 06 (Dessau-Roßlauer Handballverein) ab den 50 er Jahren bekannt. Der sportliche Höhepunkt des Vereins fand in der Saison 1991/92 statt, als dem Verein, unter dem Namen „Dessauer SV“, der Aufstieg in die 1. Handballbundesliga gelang. Über viele Jahre hinweg hatte der Verein in der 2. Handball-Bundesliga einen Tabellenplatz inne und spielt derzeit in der 3. Liga.
Nach erfolgreichen Umbaumaßnahmen im Wert von 5,5 Millionen wurde die „Sporthalle an der Robert-Bosch-Straße“ am 24. Februar 2002 mit einem Stabhochsprungmeeting eingeweiht. Im Rahmen des Handball-Länderspiels Dessau gegen die Schweiz im März 2002, erhielt die Halle bei einer feierlichen Namensgebung den Namen „Anhalt-Arena“, den sie bis heute trägt. Das zuletzt in Dessau ausgetragene Länderspiel fand im Dezember 2006 statt. Hier besiegte die deutsche Handball-Nationalmannschaft Schweden.
In der Anhalt-Arena finden neben dem Handball jedoch auch noch andere Sportveranstaltungen sowie Musikveranstaltungen statt.
 



Kalenderblatt vom 08.11.2012

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