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13.01.2012 - Dessau-Roßlau - die Gastgeberstadt zum Sachsen-Anhalt-Tag 2012 stellt sich vor

 Historische Ansicht der Stadt DessauDessau – Die grüne Stadt

Bevor die beiden geschichtsträchtigen Städte Dessau und Roßlau im Jahre 2007 fusionierten, hatte jeder der beiden eine eigenständige Geschichte zu erzählen.

Dessau wurde erstmals im Jahre 1213 urkundlich erwähnt. Anfangs war sie eine als Handelsplatz genutzte Siedlung, entwickelte sich dann aber schnell zu einer Ackerbürgerstadt. Um 1470 wurde sie eine feste Residenz der Fürsten von Anhalt. Im Laufe der Zeit wurde die Burg zum Schloss ausgebaut und die Marienkirche entstand.

Gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstand auch die erste Brücke zwischen Dessau und Roßlau, die zuvor durch die Elbe getrennt waren.
Unter der Regentschaft Leopold I., bekannt als der Alte Dessauer, wuchs Dessau zur einer blühenden barocken Residenz heran.
Den schönen Beinamen „grüne Stadt“ verdankt Dessau übrigens seinem Vater Franz, dem Fürsten Leopold III. Friedrich Franz. Durch seine Reformen in Bildung und Landeskultur, zum Beispiel durch die Schaffung des Dessau-Wörlitzer-Gartenreiches, erlangte er Berühmtheit.

Im Zuge der industriellen Revolution, entstanden die Junkerswerke. Das Bauhaus siedelte 1926 von Weimar in das liberale Dessau.

Heute ist Dessau eine der wenigen Städte weltweit, die gleich zwei UNESCO Weltkulturerben besitzt, das Dessau-Wörlitzer-Gartenreich sowiev das Bauhaus mit seinen Meisterhäusern.

Wussten Sie, dass 1976 ein Krater auf dem Mars nach der schönen Stadt Dessau benannt wurde? Er hat einen Durchmesser von ca. 10 km.
 



Kalenderblatt vom 13.01.2012

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