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13.04.2012 - Wie der Vater, so der Sohn – Bernhard von Krosigk

Marktplatz in SanderslebenBernhard von Krosigk kam am 13. April 1582 in Sandersleben zur Welt. Sein Vater war Hauptmann und auch Bernhard schlug einen solchen Weg ein. Als junger Knabe arbeitete er als Page am Köthener Hof und durfte den Fürsten Ludwig I. von Anhalt-Köthen auf dessen Cavalierstour begleiten, die durch mehrere europäische Länder führte und sechs Jahre dauerte. In den Jahren danach beförderte man ihn zum anhaltischen Rittmeister. Als solcher heiratete er 1607 Brigitta von Radestock, mit ihr hatte er einen Sohn, Bernhard d. J. von Krosigk.
Der Fürst Ludwig I. nahm Krosigk im Jahre 1617 in die Fruchtbringende Gesellschaft auf, wo er den Gesellschaftsnamen „Der Reinliche“ und als Emblem „eine ausgeblühte weiße Lilie“ bekam. Im Regiment von Graf Georg Friedrich von Hohenlohe–Neustein–Weikersheim stieg er bis zum Obristleutnant auf.
Bernhard von Krosigks Leben nahm ein jähes Ende, als er am 8. November 1620 in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag fiel. Als Obristleutnant stand er in der Armee von Christian I. von Anhalt-Bernburg den kaiserlichen und katholischen Truppen gegenüber, die über die Bernburger siegten.

Foto: Jürgen Leindecker, Anhaltischer Heimatbund
 



Kalenderblatt vom 13.04.2012

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