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13.12.2012 - Die Fürstin-Pauline-Bibliothek in Ballenstedt

Pauline Fürstin zur Lippe, Johann Christoph Rincklake, 1801Ihren Namen verdankt die Bibliothek der 1769 in Anhalt-Bernburg geborenen Prinzessin Pauline Wilhelmine Christine, die von 1802 bis zu ihrem Tode, im Jahr 1820, den Titel Fürstin zur Lippe führte. In jungen Jahren begann sie sich mit Latein, Französisch, Geschichte und allgemeine Staatswissenschaften zu befassen. Dadurch wurde sie zu einer allgemein gebildeten und sozial eingestellten Regentin.

Im Jahre 1765 kommen, durch die Übersiedlung des Bernburger Hofes nach Ballenstedt, auch Teile der Hof- und Kanzleibibliothek nach Ballenstedt. Prinzessin Pauline nahm sich des Bestandes an, ordnete und erweiterte sie. Damit legte sie den Grundstein für die Privatbibliothek der Fürsten.
1902 überschrieb die Herzogin Friederike von Anhalt-Bernburg die auf 27.000 Bände angewachsene Bibliothek der Stadtgemeinde Ballenstedt. Im Jahre 1903 gehen 10.000 Bände in den Besitz der Stadt über.
Nach drei Jahren folgte die Unterbringung des Bestandes im neuen Rathaus.

1992 erfolgt die Einweihung des Bibliotheksneubaus im Anbau zum Alten Rathaus.
Die Fürstin Pauline-Bibliothek ist eine öffentliche Stadtbibliothek.
Hier wurde ein wissenschaftlicher Altbestand mit 7.800 Bänden, 12.500 Medien, sowie auch das Stadtarchiv untergebracht.
2003 wurden das 100 jährige Jubiläum der öffentlichen Bibliothek und die Namensgebung in Fürstin–Pauline-Bibliothek gefeiert.
Eine moderne Einrichtung mit benutzerfreundlichem Ambiente in der Altstadt Ballenstedts, erwartet die Besucher. Die Fürstin-Pauline-Bibliothek ist neben dem Schlosstheater die älteste kulturelle Einrichtung der Stadt. Die Angebote und Leistungen stehen für jeden zur Verfügung. Touristen erhalten weiterhin auch aktuelle Veranstaltungshinweise, sowie regionale Reiseführer und Stadtpläne. Zudem bietet die „Herzogliche Bibliothek“ umfangreiches Material zu der Regionalgeschichte.

Bei einer Tasse Kaffee oder Erfrischungsgetränken können Besucher sich mit einem guten Buch entspannen und beraten lassen. Das Lesecafé lädt herzlich dazu ein. Reichhaltige Medienangebote stehen zur Auswahl bereit. Die Nutzung des Bestandes ist kostenlos, Erwachsene zahlen nur eine geringe Verwaltungsgebühr für ein Quartal oder die jährliche Nutzung.
 



Kalenderblatt vom 13.12.2012

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