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14.01.2012 - Stadt Harzgerode - zwei Städte - eine Geschichte

Marktplatz in HarzgerodeHarzgerode, eine Kleinstadt im landschaftlich schönen Selketal und auf dem Unterharzplateau gelegen. Schon im Mittelalter hatte der Ort eine große Bedeutung, denn er verfügte über Markt- Münz- und Zollrecht.
994 erstmals urkundlich erwähnt, reicht die Siedlungsgeschichte der meisten Ortsteile der „Stadt" Harzgerode mehr als 1.000 Jahre zurück. Die „Stadt" Harzgerode gibt es jedoch erst seit dem 1. August 2009 und besteht aus den Gemeinden Dankerode, Güntersberge, Harzgerode, Königerode, Schielo, Siptenfelde, Straßberg und Neudorf.

Den Mittelpunkt der Stadt bildet ein wunderschöner Marktplatz mit dem 1901 eingeweihten Rathaus und einem malerischen Marktbrunnen. Aus dem späten 17. Jahrhundert findet man östlich dieses Platzes die barocke Bergmannskirche St. Marien mit ihren romanischen Wurzeln und der prunkvollen Innenausstattung. Unweit des Marktplatzes ist außerdem das Schloss von Harzgerode zu finden, welches in den Jahren 1549 bis 1552 auf den Grundmauern einer alten Burganlage erbaut worden ist. Dort residierten die Fürsten von Anhalt – Harzgerode.

Sehr sehenswert sind auch die vielen zum Teil sanierten Fachwerkhäuser sowie die Reste der Stadtmauer. In der Nähe des Schlosses, direkt im Stadtzentrum, befindet sich seit 1888 ein Bahnhof der Selketalbahn. Dank ihrer zentralen Lage stellt die Stadt einen guten Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge in das gesamte Harzgebiet dar.

Als Bergbauregion erlangte Harzgerode schon im 16. Jahrhundert große Bedeutung. Um den Bergbau im Umfeld der Stadt zu fördern erklärte man 1538 Harzgerode zur freien Bergstadt.
 
Wussten Sie, dass Harzgerode von 1635 bis 1709 die Residenzstadt des kleinen Fürstentums Anhalt – Bernburg – Harzgerode war?

 



Kalenderblatt vom 14.01.2012

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