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15.11.2012 - Die Orte Gödnitz und Flötz und ihre Kirchen

Das Wappen von GödnitzGödnitz und Flötz liegen in der Nähe von Lindau, zwischen Zerbst und Barby am Gödnitzer See und sind kleine Ortsteile der Stadt Zerbst/Anhalt. Das Stadtwappen besteht aus zwei Angelhaken und zwei Pflugscharren (in blau/weiß und rot) und deutet symbolisch auf den wirtschaftlichen Charakter und die sportliche Freizeitgestaltung hin (am und auf dem See - daher blau). Die roten Pflugscharren werden der ehemaligen Grafschaft Lindau zugeordnet.
Schon von weitem ist die Gödnitzer Kirchenspitze, über die grünen Bäume ragend, zu sehen. Sie wurde im Jahr 1897 von Herzog Friedrich von Anhalt gestiftet. Sie ist noch gut erhalten und dient heute den Gödnitzern zum Gottesdienst. Die Turmuhr und der geschnitzte Holzaltar sind die typischen Merkmale der Kirche.
Eine andere kleine Dorfkirche St. Katharien ist in Flötz zu bestaunen. Die dicken stabilen Mauern sind aus Felsenstein. Ihre wuchtigen Stützpfeiler dienten zur Abwehr der heidnischen Slawen im 11. Jahrhundert.
Im 14. Jahrhundert wurde in ihr ein Taufstein errichtet und im Jahr 1715 kamen eine Kanzel und eine Orgel vom Dessauer Baumeister Giese hinzu. Sie bekam drei Glocken, wobei die Älteste aus dem Jahr 1380 stammt.
Heute findet sich jedoch nur noch eine Ruine vor. Das Mauerwerk weist erhebliche Schäden auf und die Eingänge und Fenster sind zugewuchert. Hohe Bäume, Sträucher und unpassierbare Wege beweisen, dass die Kirche schon seit langer Zeit nicht mehr betreten wurde.
 



Kalenderblatt vom 15.11.2012

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