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16.07.2012 - Ballenstedter heben ab - Flugplatz Ballenstedt-Quedlinburg

Flugplatz in Ballenstedt

In Anhalt gibt es durch Hugo Junkers und die ehemaligen Junkerswerke eine lange Luftfahrttradition. Dass man jedoch nicht nur in Dessau gut abheben kann, sondern auch in Ballenstedt, ist vielen vielleicht nicht bekannt.
Der Flugplatz Ballenstedt liegt am nordöstlichen Rande des Harzes im Ballenstedter Ortsteil Asmusstedt und besitzt eine 805 Meter lange Asphaltbahn, die Starts und Landungen für Flugzeuge bis 5,7 Tonnen erlaubt. Der Verkehrslandeplatz besteht bereits seit den dreißiger Jahren. Alles begann mit dem Segelflugbetrieb rund um Ballenstedt. Im Oktober 1932 wurde ein Segelflugplatz errichtet und im darauf folgenden Jahr ein Luftsportverband gegründet.
In den Jahren 1935 -36 entstanden auf dem Gelände unter anderem eine Werkstatt, Garagen sowie eine Halle. Die erste große Flughalle entstand zwischen 1941 und 1942.
Während in den 50er Jahren die Flugschule ihren Betrieb wieder aufnahm, wurde der Flugbetrieb in den Jahren 1979 bis 1990 in eine so genannte „Zwangspause“ versetzt. Man befürchtete eine zunehmende Flucht in den Westen.
2006 war der Flugplatz Ballenstedt-Quedlinburg Austragungsort der „Offenen deutschen Hubschraubermeisterschaften“, ein Wettbewerb im Hubschrauber-Präzisionsflug.
Neben Flugzeugen mit einem Maximalgewicht von 5.700 kg dürfen auch Ultraleichtflugzeuge, Motorsegler, Fallschirmspringer und Ballons starten und landen. Der Nachtanflug ist bei vorliegender Lizenz ebenfalls erlaubt.
Der Flugplatz ist täglich geöffnet und mit regelmäßigen Veranstaltungen wie die Flugtage, der Tag der offenen Tür, das Flugplatzfest (immer jährlich am Himmelfahrtswochenende) und nicht zu vergessen das seit 2009 jährlich stattfindende Open Air Rockharz einen Besuch wert.

 



Kalenderblatt vom 16.07.2012

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