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21.08.2012 - Das Museum für Stadtgeschichte in Dessau

Der Johannbau in Dessau-Roßlau_Foto von Christian RatzelDas 1981 gegründete Museum für Stadtgeschichte in Dessau entstand aus der 1959 aufgebauten Abteilung „Stadtgeschichte“ des Museums für Naturkunde und Vorgeschichte. Mit Fachpersonal ausgestattet, konnte fortan die Ordnung und Katalogisierung der Exponate erfolgen. Die erste ständige Ausstellung, im April 1981, über die „Geschichte der Dessauer Arbeiterbewegung“ konnte in der ehemaligen Pestalozzi-Schule (Wolfgangstraße) besucht werden. Erst 1991 konnte das Museum das gesamte zweite Stockwerk der Schule nutzen und einrichten. Auch die Kellerräume, das Dach und die Außenanlage im Hof wurden für die Unterbringung des gesamten Sammlungsbestandes genutzt. Schon in den 80er Jahren sollte das Museum neue Räumlichkeiten beziehen. So wurde der Plan, das „Palais Dietrich“ zum Museum für Stadtgeschichte umzubauen, nie verwirklicht. Ein kurzzeitiger Umzug dorthin wurde schon ein Jahr später wieder rückgängig gemacht. Unter wissenschaftliche Leitung gestellt und weiterhin mit Personal aufgestockt, nahm die Entwicklung des Museums für Stadtgeschichte ihren Lauf. Sowohl mit der kontinuierlichen Hilfe des Landes Sachsen-Anhalt als auch mit städtischen Mitteln konnten für das Museum Vitrinen, Grafikschränke, Klimageräte sowie Magazinregale erstanden und etliche Restaurierungen von Sammlungen ermöglicht werden. Ab Herbst 1993 erhielt das Museum den Turm der St. Marienkirche als Ausstellungsraum und konnte Führungen anbieten.
1998 bezogen die Verwaltung und Teile des Museums ein neu saniertes Gebäude im Süden Dessaus. Erstmals waren perfekte Bedingungen für die Aufbewahrung von Exponaten geschaffen worden. Bereits ein Jahr später konnte das Museum Räumlichkeiten im Johannbau nutzen. Seit 2005 befindet sich das Museum für Stadtgeschichte nun im Westflügel des einstigen Dessauer Residenzschlosses und zeigt auf drei Etagen die ständige Ausstellung „Schauplatz vernünftiger Menschen – Kultur und Geschichte Anhalt-Dessaus“. Weiterhin werden Sonderausstellungen, Vorträge und Veranstaltungen angeboten.
 



Kalenderblatt vom 21.08.2012

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