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30.01.2012 - Köthen - Heimat von Fürsten, Herzögen, Musikern und Homöopathen

Ansicht der Stadt KöthenGelegen in fruchtbarem Umland und an der Kreuzung wichtiger Handelswege ist sie über viele Jahrhunderte eine wohlhabende, von selbstbewusstem christlichem Bürgertum geprägte Stadt. Die Stadt Köthen wurde im Jahr 1115 erstmals urkundlich erwähnt als der Askanier Otto von Ballenstedt plündernde Slawen beim "Orte der Cothen" bekämpfte. 180 Jahre später beginnt hier die Herrschaft der Askanier unter Graf Albrecht I. 1313 mit dem Stadtrecht bedacht, hat Köthen heute etwas 28.000 Einwohner und ist die Kreisstadt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Die herausragendsten Bauwerke sind die St. Jakobskirche und das im Stil der Neorenaissance um 1899 errichtete Rathaus auf dem Marktplatz. Köthens Geschichte ist auch geprägt von Belagerungen durch spanische und ungarische Truppen sowie der Reichsacht.

Oft übernahm Köthen eine Vorreiterposition. So war es 1525 das zweite Land, welches durch Reformation die lutherische Lehre als Landesreligion einführte oder 1617 die "Fruchtbare Gesellschaft" gründete, zur Pflege der deutschen Sprache, 2007 wurde diese Gesellschaft wieder neu ins Leben gerufen. Wir haben im Kallenderblatt vom 24. Januar bereits darauf hingewiesen.

Viele Persönlichkeiten sind mit der Geschichte Köthens verknüpft. Nicht nur die Fürsten Wolfgang, Ludwig und Leopold oder die Herzöge Friedrich Ferdinand und Heinrich tragen zum Ansehen der Stadt bei. Johann Sebastian Bach verleiht der Stadt ihren Beinamen "Bachstadt". Ebenfalls Berümtheit erlangte Samuel Hahnemann, ein bis heute angesehener Homöopath.

Die Stadt Köthen ist immer einen Besuch wert. Lassen Sie sich die Geschichte der Stadt von den berühmten "Köthener Perlen" erzählen.



Kalenderblatt vom 30.01.2012

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