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Meldungen

(14.02.2012)

Forschungsprojekt "Dünen, Heiden, Trockenrasen – standortangepasste Freiflächenentwicklung am Modellbeispiel der Stadt Dessau-Roßlau"

Praxisempfehlungen für die standortangepasste Vegetationsetablierung auf Stadtumbauflächen

Praxisempfehlungen für die standortangepasste Vegetationsetablierung auf StadtumbauflächenDie Schrumpfungsprozesse in ostdeutschen Städten stellen neue Anforderungen an die Entwicklung und Gestaltung von Grün- und Freiflächen im urbanen Raum. Dabei ist die Finanzierung des zunehmenden Freiflächenbestandes ein sich verstärkendes Problem. Auch ist infolge von Klimaveränderungen oder infolge von Einsparungen bei der Bodenvorbereitung zukünftig mit einer Zunahme an Extremstandorten zu rechnen. Angesichts dieser Rahmenbedingungen müssen Vegetationsbilder entwickelt werden, die sich nicht in jedem Fall nahtlos in das "traditionelle" Grünflächenmanagement eingliedern lassen.

Nach Abschluss des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Forschungsprojektes "Dünen, Heiden, Trockenrasen – standortangepasste Freiflächenentwicklung am Modellbeispiel der Stadt Dessau-Roßlau" liegen nun die "Praxisempfehlungen für die standortangepasste Vegetationsetablierung auf Stadtumbauflächen" vor. Hierin sind Vorschläge für die Etablierung und Pflege von standortangepassten Vegetationsbeständen in einer übersichtlichen Form zusammengeführt. Sie geben Hilfestellung, um die Potentiale von Stadtumbauflächen nachhaltig auszunutzen. Adressiert sind die Empfehlungen vorrangig an die Anwender in der Praxis: Stadtverwaltungen, Planer, Flächeneigentümer, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Wohnungsbauunternehmen.

Projektleitung: Hochschule Anhalt, Bernburg
Projektpartner: Station C23, Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau, Leipzig; Matthias Stolle, Wildpflanzenvermehrung und -handel, Halle (Saale); Büro für Siedlungserneuerung, Dessau-Rosslau
Kooperationspartner: Stadt Dessau-Rosslau, Dezernat Wirtschaft und Stadtentwicklung, Dessauer Wohnungsbaugesellschaft mbH

Die Praxisempfehlungen stehen hier zum Herunterladen bereit.  Praxisempfehlungen (PDF, 7.2 MB)

 

(09.02.2012)

Vorbereitende Bauleitplanung

Flächennutzungspläne online einsehbar

Flächennutzungsplan Dessau 2003Der Flächennutzungsplan (FNP) stellt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung einer Gemeinde dar. Er ist das Ergebnis eines grundsätzlichen politischen sowie fachlichen Planungsprozesses.

Nach vorangegangenen Eingemeindungen und der Städtefusion im Juli 2007 ist die Art der Bodennutzung auf dem heutigen Gebiet der Doppelstadt Dessau-Roßlau in den Grundzügen vollständig dargestellt.

Der Flächennutzungsplan der Stadt Dessau erhielt mit dem Flächennutzungsplan Rodleben eine Erweiterung und wurde später noch um den Flächennutzungsplan Brambach ergänzt.
Den vorliegenden Flächennutzungsplan der Stadt Roßlau wird der Flächennutzungsplan Mühlstedt komplettieren. Im dazu laufenden Verfahren wird derzeit die öffentliche Auslegung des Entwurfs vorbereitet.

Alle Planzeichnungen und Erläuterungsberichte, auch die der inzwischen erfolgten Änderungen, können auf der Seite  Flächennutzungsplan und den Folgeseiten eingesehen werden.

 

(19.12.2011)

Forschungsfeld "Innovationen für Innenstädte"

Quartier "Lange Gasse" soll entwickelt werden

Blick auf die denkmalgeschützte, alte Schadebrauerei (Foto: Stadtplanungsamt)Wie am 13. Dezember 2011 in einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bekannt wurde, stellt das BMVBS für die Städte Bocholt, Dessau-Roßlau, Elmshorn, Mülheim a. d. R., Nürnberg, Offenbach, Peine und die Gemeinde Illingen insgesamt 1,9 Millionen Euro im Rahmen des Forschungsfelds "Innovationen für Innenstädte" bereit.

Damit hat es die Stadt Dessau-Roßlau als einzige ostdeutsche Stadt in einen Kreis von acht Modellstädten geschafft.

135 Städte hatten sich an dem Aufruf des Bundesministeriums beteiligt, 29 waren dann in die engere Wahl genommen und vor Ort besichtigt worden.
Die geförderten Kommunen erhalten Zuwendungsbescheide für zukunftsweisende Vorhaben in ihren Innenstädten. Im Zentrum des Forschungsprogramms stehen neue Lösungen für brach gefallene oder leerstehende innerstädtische Großimmobilien.

Ziel des Vorhabens in Dessau-Roßlau ist es, das Quartier Lange Gasse zu einem modernen, vielfältig strukturierten Quartier zu entwickeln und zur Innenstadt zu öffnen. Aufbauend auf dem neuen Leitbild für Dessau-Roßlau, dem Masterplan Innenstadt und auf Bedarfsstudien sollen Nutzungsoptionen, Flächen- und Raumprogramme, Strategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet werden – gemeinsam mit Eigentümern, Investoren, Nutzern und der Öffentlichkeit.

Die größte Herausforderung ist dabei die Aktivierung der denkmalgeschützten, alten Schadebrauerei. Auch angrenzende Gewerbestandorte, die Dessauer Wohnungsbaugesellschaft, das Gebäude der Volksbank sowie weitere Flächen werden einbezogen. Bis Oktober 2014 sollen konkrete Ergebnisse erzielt und erste Impulsprojekte baulich umgesetzt sein.

 

(27.10.2011)

Leitbild Dessau-Roßlau

Gedruckte Broschüre liegt vor

Ansicht BroschürendeckblattDas von vielen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen sowie Politik und Stadtverwaltung gemeinsam erarbeitete und am 2. Februar 2011 vom Stadtrat beschlossene Leitbild Dessau-Roßlau liegt nun als gedruckte Broschüre vor. In der Stadtratssitzung am 26. Oktober 2011 wurde es vom Beigeordneten für Wirtschaft und Stadtentwicklung, Joachim Hantusch, den Stadträtinnen und Stadträten übergeben.

Dieses Leitbild ist der gemeinsame Handlungsrahmen für künftige Entwicklungen in Dessau-Roßlau. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen, Politik und Verwaltung sollen daran teilhaben und somit dessen Grundsätze und Ziele umsetzen.

Interessenten können ein gedrucktes Exemplar im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Denkmalpflege, Technisches Rathaus Roßlau, Finanzrat-Albert-Straße 2, zu den üblichen Öffnungszeiten erhalten. Das Leitbild kann Link zu einer weiteren Präsentation der Seite www.dessau-rosslau.de hier heruntergeladen werden.

 

(12.07.2011)

Netzwerkinitiative wieweiterwohnen

Bundesstiftung Baukultur ruft zur Diskussion über die Zukunft des Wohnens auf

Karte mit Stichworten

Die Bundesstiftung Baukultur ruft mit Ihren Partnern zur Beteiligung an der Netzwerkinitiative wieweiterwohnen auf. Ziel ist es, bundesweit Diskussionen und Gespräche anzuregen und ein Netzwerk aufzubauen, um gelungene Projekte vorzustellen und die Zukunft des Wohnens in Deutschland öffentlich zu thematisieren. Die Bundesstiftung wird aus diesem kontinuierlichen Dialog zwischen den Nutzern und Bauherren und allen am Planungs- und Bauprozess Beteiligten Handlungsempfehlungen ableiten und Projekte auswählen, um eine Good-Practice-Sammlung aufzubauen. Die Initiative wird von einem Expertenkreis begleitet.
Die Netzwerkinitiative ist langfristig angelegt und wurde zum Bundesauftakt des Tags der Architektur am 21. Juni 2011 gestartet.

Informationen und mitmachen unter  www.wieweiterwohnen.de oder Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V., Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin, Tel. 030/278 75 -797, Fax -917, 
mail@wieweiterwohnen.de, Aufruf  (PDF, 128 kB)

www.bundesstiftung-baukultur.de  www.tag-der-architektur.de

 

 

(20.04.2011)

Energetisches Sanieren Gestalten

Leitfaden Baubestand nachhaltig weiterentwickeln

Cover des Leitfadens Baubestand nachhaltig weiterentwickelnDas Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat eine Broschüre zur energetischen Sanierung herausgegeben. Sie entstand im Rahmen der Forschungsinitiative „Zukunft Bau“.

Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind zwar auf Wohnungsbauten ausgerichtet. Die Lösungsansätze sind jedoch auch auf weitere Gebäudetypen übertragbar.

Der knapp 100seiteige Leitfaden kann kostenfrei beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) unter der E-Mailadresse  buergerinfo@bmvbs.bund.de und dem Stichwort: energetisches sanieren gestalten bezogen werden.

Auf dieser  Seite des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) steht der Leitfaden als PDF-Datei zum Herunterladen bereit.

 

 

 

 

(22.02.2011)

Internationale Auszeichnung für IBA Stadtumbau 2010

New York, Dakar und Comayagua folgen auf den Plätzen

Barcelona FAD Award 2010, Plakette für die IBA-Stadt Dessau-Roßlau"Der Gewinner ist: Sachsen-Anhalt!" Das steht derzeit auf der Internetseite des "City to City Barcelona FAD Award". Die katalanische Hauptstadt hat die IBA Stadtumbau 2010 in Sachsen-Anhalt als besonders kreativ ausgezeichnet. Insgesamt waren 29 internationale Projekte nominiert.

Für den New Yorker High Line Park, die Micro Gardens in Dakar und das Projekt Revitalising of the Historic Centre in Comayagua (Honduras) gab es Anerkennungen.

Seit 2008 vergibt Barcelona gemeinsam mit der Initiative Fostering Arts and Design den „Preis für kreative Stadtentwicklungsprozesse“.

Die Entscheidung für das Stadtumbau-Projekt in Sachsen-Anhalt begründete die Jury mit der internationalen Relevanz der IBA-Expertisen für die nachhaltige und insbesondere auch wirtschaftliche Regeneration schrumpfender Städte.

Quelle:  BauNetz - Meldung 16.02.2011

Mehr zum Thema:  www.citytocity.fad.cat


 

(15.12.2010)

Urbane Kerne und landschaftliche Zonen

IBA-Broschüre über Projekte und Erfahrungen fertiggestellt 

Titelseite der IBA-AbschlussbroschüreZum Abschluss des IBA-Jahres veröffentlicht die Stadt Dessau-Roßlau nun in einer 108seitigen Publikation ihre Erfahrungen.
Sieben Fachautoren erläutern den Ansatz "Urbane Kerne und Landschaftlichen Zonen" verständlich und beleuchten die Dessauer Strategie aus unterschiedlichen Blickrichtungen. Neben der stadtplanerischen Gesamtstrategie wird das städtische Abriss- und Flächenmanagement beschrieben. Besonderen Stellenwert haben gestalterische Ansätze für die Entwicklung der städtischen Grünräume. Auf den neuen Freiflächen werden in Kooperation mit der Hochschule Anhalt experimentell heimische Gräser kultiviert. Der besondere IBA-Anspruch der Beteiligung, insbesondere auf den Patenflächen, wird ebenfalls dargestellt.
Der zweisprachigen Dokumentation (Deutsch/Englisch) liegt eine DVD mit den in der Ausstellung gezeigten acht Kurzfilmen über den Stadtumbau in Dessau-Roßlau bei.

Interessierte können die IBA-Broschüre incl. DVD kostenfrei im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Denkmalpflege, Finanzrat-Albert-Straße 2, 06862 Dessau-Roßlau abholen oder die Broschüre hier herunterladen.  [PDF 3.368 KB]


(30.11.2010)

Architekturpreis 2010 des Landes Sachsen-Anhalt

Projekt "Landschaftszug Dessau" hat eine Auszeichnung erhalten

Isometrie des Landschaftszuges © Grafik Station C23

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Dessau-Roßlau wurde das Leipziger Büro für Architektur, Landschaftsarchitektur und Städtebau Station C23 mit diesem Projekt am 15. Oktober 2010 anlässlich des Mitteldeutschen Architektentages in Halle ausgezeichnet.

Durch den intelligenten Einsatz von Mitteln, der Entwicklung von Pflegekonzepten und die Einbindung von Akteuren verspricht die Arbeit einen beispielhaften Umgang mit durch den Schrumpfungsprozess frei werdenden Flächen.“

Momentan ist die dazugehörige Ausstellung des Architekturpreises in der Landesvertretung
Sachsen-Anhalt in Berlin zu sehen und wird im Frühjahr 2011 in Dessau-Roßlau gezeigt.

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