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Sport in Dessau-Roßlau

Sport hat in Dessau(-Roßlau) eine lange Tradition und seit jeher einen hohen Stellenwert. In die Geschichte eingegangen als erster Fußball-Pokalsieger der DDR ist die damalige SG Waggonbau Dessau, die mit einem 1:0 Sieg gegen die SG Gera 1949 die begehrte Trophäe nach Dessau holte.

Besonderen Stellenwert haben, neben Fußball, auch viele andere Sportarten, wie etwa Handball, Volleyball, Turnen, Tischtennis und Tennis.

Handball wurde über Jahrzehnte in der DDR-Oberliga gespielt und seit 1990 ist Dessau in der 1. bzw. 2. Bundesliga vertreten.

Gegenwärtig werden in Dessau-Roßlau über 50 Sportarten und Disziplinen aktiv betrieben. Die 112  Sportvereine der Stadt haben fast 15.000 Mitglieder. Darüber hinaus sind im außerschulischen Bereich Kinder und Jugendliche in über 100 Arbeitsgemeinschaften sportlich tätig.

Die  Bedingungen für den Sport haben sich in den letzten Jahren entscheidend verbessert. So wurde das Dessauer Paul-Greifzu-Stadion schrittweise saniert und funktionell erweitert. Mit Leichtathletik-Kunststoffanlage, Flutlicht und Neubau einer Speedskatingbahn entstanden beste Voraussetzungen für die Durchführung nationaler und internationaler Sportveranstaltungen.

Dessau(-Roßlau) hat sich, insbesondere in den letzten Jahren, einen guten Ruf als Veranstaltungsort erworben. Seit 1995 fanden hier über 50 Länderspiele, so zum Beispiel im Volleyball, Handball, Fußball, Basketball, Tischtennis, aber auch Länderkämpfe im Turnen und in der Leichtathletik sowie diverse Welt- und Europameisterschaften statt.
 

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