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+++ Deutschlands weitester Weitspringer kommt nach Dessau

Bob Beamon, Mike Powell, Carls Lewis, Sebastian Bayer – in einem Atemzug mit den besten Weitspringern aller Zeiten genannt zu werden, ist für Sebastian Bayer seit drei Jahren nichts neues mehr. Der 25-Jährige sorgte 2009 für Schlagzeilen. Bei den Hallen-Europameisterschaften in Turin flog er auf 8,71 Meter, der zweitweiteste Satz in der Halle überhaupt. Nur Carl Lewis (8,79) ist jemals weiter gesprungen, und führt damit die ewige Weltrangliste vor Bayer, den Hallen-Europarekordler, an.

Am 25. Mai können sich die Dessau-Roßlauer von den Sprungkünsten Sebastian Bayers überzeugen. Sport- und Meetingsdirektor Ralph Hirsch hat den in Aachen geborenen und für den Hamburger SV startenden Sportsoldaten für das Meeting „Anhalt 2012“ verpflichten können. „Wir können damit den Zuschauern Deutschlands weitesten Weitspringer präsentieren“, freut sich Ralph Hirsch bereits auf den Auftritt Sebastian Bayers, den er schon lange „im Visier“ hatte. Bislang war es ihm jedoch nicht gelungen, den zweifachen Hallen-Europameister – Sebastian Bayer verteidigte 2011 in Paris seinen Titel – in das Paul-Greifzu-Stadion holen zu können. Unter anderem verhinderten auch Verletzungen Bayers einen Start. Ein Problem, dass dem 1,89 Meter großen Athleten auch bei der Weltmeisterschaft 2009 in Berlin zum Verhängnis wurde. Damals schied durch eine Fußverletzung aus.

Momentan arbeitet der Meetingdirektor daran, das Starterfeld des Männer-Weitsprungs mit weiteren, auch internationalen Spitzenathleten zu ergänzen. Das lässt auf einen spannenden Wettbewerb hoffen, und vielleicht auch auf einen neuen Meeting-Rekord. Dieser steht bisher bei 8,09 Metern, aufgestellt von Gable Garenamotse (Botswana) in 2008. Bayers Outdoorbestmarke lautet 8,49 Meter. „Wir dürfen nicht vergessen, dass unser Meeting sehr zeitig in der Saison liegt. Da sollte niemand Wunderdinge oder eine Rekordjagd erwarten“, verdeutlicht Ralph Hirsch, dass es ihm nicht um die Aufstellung neuer Bestmarken geht. Was nicht heißt, dass er sich nicht über einen neuen Rekord freuen würde. Und so weit weg liegen Sebastian Bayers 8,49 Meter auch nicht vom deutschen Rekord, der in diesem Jahr 32 Jahre alt werden könnte. Der Zwickauer Lutz Dombrowski sprang 1980 bei Olympia in Moskau 8,54 Meter weit. Ein lohnendes Ziel für Sebastian Bayer.
 

 

+++ „Zuschauer können sich auf ein Klassefeld freuen“

Wenige Wochen vor der 14. Auflage des Leichtathletik-Meetings „Anhalt“ hat dessen Direktor Ralph Hirsch einen weiteren Spitzenstar verpflichten können. Mit Pawel Wojciechowski kommt der amtierende Stabhochsprung-Weltmeister und der Erste der Weltrangliste 2011 am 25. Mai in das Paul-Greifzu-Stadion. Sein härtester Konkurrent dürfte dann der Überflieger des Jahres 2012 werden, Hallen-Vizeweltmeister Björn Otto von Bayer Uerdingen/Dormagen.

Meetingdirektor Ralph Hirsch spricht angesichts dieses bevorstehenden Duells bereits von einem „Gipfeltreffen zweier Giganten, und das in unserem Dessau. Für Sachsen-Anhalt ist das einzigartig“, betont er, und füllt postwendend das Starterfeld des Stabhochspringens mit den Namen weiter Top-Athleten auf internationalen Spitzenniveau. Da wäre mit Lukasz Michalski der Landsmann und Trainingspartner von Wojciechowski, der bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu nur knapp an einer Medaille vorbei sprang und Vierter wurde. Auch der Titelverteidiger beim Anhalt-Meeting wird in diesem Jahr nicht fehlen. Der Grieche Konstandinos Filippidis fragte persönliche bei Ralph Hirsch an, ob er „denn wieder in Dessau springen dürfe“, so der Meetingdirektor, der dem WM-Sechsten 2011 anschließend auch einen Startzusage geben konnte. „Die Zuschauer können sich auf ein Klassefeld freuen, das allein schon das Eintrittsgeld für das Anhalt-Meeting wert sein wird“, ist Ralph Hirsch überzeugt.

Möglicherweise gibt es auch ein Wiedersehen mit einem anderen Großen des Stabhochsprungs. Danny Ecker, Sieger des ersten Dessauer Hallen-Springermeetings in der Anhalt-Arena und anschließen zehn Jahre lang Rekordhalter, kämpft um sein Comeback. „Er war jetzt fast zwei Jahre durchgehend verletzt“, kennt Ralph Hirsch das Dilemma des Springers. Der Dessauer Meetingdirektor hat aber auch Informationen bekommen, dass Ecker im Training an alte Glanzzeiten anknüpfen konnte. Deshalb kann er sich gut vorstellen, „Danny Ecker in Dessau eine Chance zu geben. Ein besseres Starterfeld wird er in der Vorbereitung nicht bekommen. Und immerhin zählt auch Danny Ecker zur Gilde der Sechs-Meter-Springer. Ist er in Form, wird er eine Bereicherung des Anhalt-Meetings“, ist Ralph Hirsch überzeugt. 
 

 

+++ Kartenvorverkauf für Anhalt 2012 hat begonnen

Exakt fünf Wochen vor der 14. Auflage des Anhalt-Meetings am 25. Mai im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion hat der offizielle Kartenvorverkauf begonnen. Meetingdirektor Ralph Hirsch gab gemeinsam mit Kathrin Abe vom Titelsponsor Stadtsparkasse Dessau und Andreas Kanski vom gleichnamigen Pressezentrum – einer von vier Vorverkaufsstellen - den symbolischen Startschuss. Vorab lagen dem Meetingdirektor bereits 2000 Bestellungen vor, was auf ein gut gefülltes Stadion hoffen lässt.

Auf ein treues wie sachkundiges Publikum war beim Anhalt-Meeting in den vergangenen Jahren stets Verlass. Nie kamen weniger als 5000 Gäste. In diesem Jahr könnten es durchaus mehr werden, schließlich ist „Anhalt 2012“ mittlerweile hinter dem Berliner ISTAF zum zweitwichtigsten Mehrdisziplinen-Meeting Deutschlands aufgestiegen. „Unsere Verantwortung gegenüber der deutschen Leichtathletik ist gewachsen“, sagt Meetingdirektor Ralph Hirsch, dessen „Anhalt 2012“ das einzige Meeting Deutschlands mit offiziellem Status des europäischen Leichtathletikverbandes ist. Dies verleitet ihn aber nicht zur einer Rekordjagd, weder bei der Anzahl der Disziplinen noch bei den Wunschvorstellungen für die Zuschauerzahl. Ralph Hirsch möchte das bisher erreichte Niveau vor allem halten und den Zuschauern wie immer eine reibungslos verlaufende, professionelle Veranstaltung bieten. „Natürlich ist ein mehr an Zuschauern immer gut, aber darum geht es mir nicht primär“, nickt er. Neue Wege geht er deshalb, um die Region Anhalt mehr an das „Anhalt 2012“ zu binden. So wird es in diesem Jahr zum ersten Mal einen Shuttle-Bus in das 35 Kilometer entfernte Wittenberg geben. Busticket und Eintrittskarte für das Anhalt-Meeting kosten zusammen nur 10 Euro, ein einmaliges Angebot für die Einwohner der Lutherstadt.

Die Eintrittspreise des Anhalt-Meetings bleiben auch bei der 14. Auflage stabil. Im Vorverkauf sind die Tickets, egal ob Steh- oder Sitzplatz, grundsätzlich günstiger. Eine Ermäßigung gibt es ausschließlich für die Stehplätze.

Kartenpreise:
Haupttribüne: 13 Euro Abendkasse, 11 Euro Vorverkauf

Stehplatz: 8 Euro/6 Euro (ermäßigt: 3 Euro/5 Euro)

Vorverkaufsstellen:
Tourist-Information, Zerbster Str. 2 c, Dessau, Tel. 0340-2 04 14 42
Pressezentrum Kanski, Zerbster Str. 25, Dessau, Tel. 0340-2 20 32 02
Stadtsparkasse, Poststr. 8, Dessau, Tel. 0340-2 50 70



+++ ANHALT 2012 - Die neue Nummer zwei in Deutschland
 

Als in Dessau vor nunmehr dreizehn Jahren das erste Leichtathletik-Meeting „Anhalt“ im Paul-Greifzu-Stadion stattfand, wurde das Debüt deutschlandweit bereits aufmerksam verfolgt. Von Beginn an legte Meetingdirektor Ralph Hirsch großen Wert auf eine perfekte Organisation, verbunden mit nationalen wie internationalen Spitzenleistungen, ohne dabei finanziell gewagte Stareinkäufe zu riskieren. Das Konzept bewährte sich vom ersten Moment an, und das zahlt sich aus.
Mittlerweile ist „Anhalt“ zum wichtigsten Mehrdisziplinen-Meeting in Deutschland nach dem ISTAF aufgestiegen und ist damit die Nummer zwei in der Bundesrepublik. Eine Entwicklung, die vor zwölf Jahren wohl kaum jemand vorausgesagt hätte. Anderorts mussten Veranstalter aufgeben, nicht so in der Bauhausstadt, wo das einzige Meeting Deutschland mit offiziellem EAA-Status der Europäischen Leichtathletik Föderation stattfindet. „Unser Meeting in Dessau wird damit für Deutschland immer wichtiger, und es werden mehr nationale Athleten zu uns wollen als vielleicht bisher“, betont Meetingdirektor Ralph Hirsch, der das als Vorteil für die Veranstaltung ansieht. „Das Publikum will ja vor allem die besten Deutschen hier starten sehen.“
Dem versucht „Anhalt“ auch Rechnung zu tragen.
Meetingdirektor Ralph Hirsch kann es sich deswegen sogar leisten, binnen kurzem eine 16. Disziplin mit in das Programm aufzunehmen. Der Hochsprung der Männer kam kurzfristig dazu, womit gleichzeitig ein weiterer deutscher Spitzenathlet am 25. Mai in Dessau zu sehen sein wird. Raul Spank aus Dresden will im Paul-Greifzu-Stadion die Olympianorm springen. Neben ihm haben auch bereits Stabhochspringer Björn Otto, Kugelstoßerin Nadine Kleinert und Diskuswerferin Nadine Müller ihre Startzusagen gegeben. „Die Verhandlungen mit weiteren Spitzenathleten sind derzeit in vollem Gange“, deutet Ralph Hirsch weitere Verpflichtungen auf hohem Niveau an.
Fest steht aber auch, dass das „Anhalt 2012“ wie seine Vorgänger ein kompaktes Meeting mit überschaubarer Dauer bleiben wird. Eine Erweiterung der Anzahl an Disziplinen ist laut Ralph Hirsch nicht vorgesehen, „Ich werde jetzt bestimmt nicht den Fehler wie andere machen und das Meeting künstlich aufblähen", sagt der Meetingdirektor mit aller Deutlichkeit. „Ich will hier kein fünf oder sechs Stunden langes Meeting. Es bleibt bei einer kompakten Veranstaltung", legt er sich fest. Das kommt beim Publikum an; auch wenn in den vergangenen Jahren sich die Einwohnerzahl der Stadt Dessau-Roßlau verringert hat, wird dem Anhalt-Meeting stets in großer Anzahl die Treue gehalten. „Wir hatten immer konstant um die 5.000 Zuschauer und waren damit deutschlandweit gut aufgestellt. Natürlich können auch noch mehr begeisterte Leichtathletikzuschauer in das Paul-Greifzu-Stadion kommen, die entsprechende Kapazität ist vorhanden.“ 
 

+++ Die Disziplinen für "ANHALT 2012" stehen fest:

Männer: 200 m, 800 m, 1.500 m, 110 m Hürden, Hochsprung, Weitsprung, Stabhochsprung, Speer, 3.000 m Hindernis

Frauen: 200 m, 400 m, 800 m, 1.500 m, Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus

 

Rahmenprogramm:

Jugend m/w - Speerwurf, Weitsprung, 800 m
Schüler m/w - Weitsprung, 800 m

4 x 100 Meter-Staffeln in den Altersklassen Schüler B, Schüler A, Jugend B und Jugend A (jeweils männlich und weiblich)

 

 

 

+++ "Das Anhalt-Meeting 2011 ist ein sportlicher Leuchtturm in Sachsen-Anhalt"

 

Carsten Schlangen (3. v. l.) bekommt von Meeting-Direktor Ralph Hirsch ein "ANHALT 2011"-Shirt überreicht. Von rechts Hubert Ernst, Vorstandsvorsitzender vom Meeting-Hauptsponsor Sparkasse Dessau, die Mitsponsoren Ulrike Wude von der MITGAS GmbH und Thomas Zänger, Geschäftsführer der DVV Stadtwerke

In nicht einmal fünf Wochen, am 1. Juni 2011, erleben nicht nur die Stadt Dessau-Roßlau, sondern auch das Bundesland Sachsen-Anhalt und ganz Mitteldeutschland das wichtigste Leichtathletik-Ereignis des Jahres. Im Paul-Greifzu-Stadion findet dann zum bereits 13. Mal das Leichtathletik-Meeting "Anhalt" statt. Auf der ersten Meeting-Pressekonferenz betonte Meetingdirektor Ralph Hirsch noch einmal. welche große Bedeutung diese Veranstaltung über die Stadtgrenzen hinaus hat.
 
"Wir sind das einzige Vollmeeting nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern in Mitteldeutschland. Halle, Magdeburg, Leipzig, Jena oder Chemnitz, keine dieser Städte kann eine ähnliche Veranstaltung wie Dessau vorweisen", unterstrich Ralph Hirsch. Die konstant über der Marke von 5000 Gästen liegende Zuschauerzahl beweist seit Jahren die ungebrochene Anziehungskraft der Veranstaltung. Die Athleten danken dies in jedem Jahr mit Top-Leistungen. Insgesamt 14 Disziplinen plus zwei U23-Wettbewerbe warten auf die Gäste. Bei diesen erwartet Ralph Hirsch in diesem Jahr den 70.000 Besucher. Ein besonderes Jubiläum, mit dem Ralph Hirsch die Veranstaltung bundesweit "gut aufgestellt sieht."
 
Natürlich sollen die Zuschauer auch in 2011 mit dem Start namhafter Sportler angelockt und verwöhnt werden. So steht die Teilnahme der Stabhochsprung-Superstars Malte Mohr, Tim Lobinger und Fabian Schulze (alle aus München) ebenso fest wie die von Konkurrent Björn Otto aus Uerdingen. Auch die erste Olympiasiegerin ist vertraglich bereits unter Dach und Fach. Aus Wolgograd reist Hochspringerin Yelena Slesarenko an, die 2004 bei den olympischen Spielen in Athen zu Gold sprang und mit den dabei erreichten 2,06 Meter auch einen neuen olympischen Rekord aufstellen konnte. In den kommenden Wochen werden die Namen weiterer Stars der Leichtathletik-Szene bekannt gegeben, die ebenfalls in Dessau starten werden.
 
Ein besonderer Spitzensportler wird dabei Mittelstreckler Carsten Schlangen sein, der auch zu Gast bei der Pressekonferenz war. Seit seinem sensationellen Sprint zu Europameisterschafts-Silber über 1500 Meter im vergangenen Jahr in Barcelona ist der 30-jährige Meppener stärker in den Focus der Öffentlichkeit gerückt. In Dessau wird er bereits das fünfte Mal zu sehen sein, nachdem er 2006 das erste Mal im Paul-Greifzu-Stadion startete und auf Anhieb Dritter wurde. Dieses Rennen ist dem in Berlin lebenden Architekten in besonderer Erinnerung geblieben. "Es war mein erster Lauf unter 3:40 Minuten", sagte der erst spät zum Leistungssport gekommene Läufer. Bei seinem neuerlichen Auftritt in der Bauhausstadt peilt Carsten Schlangen die Erfüllung der Qualifikationsnorm für das die Weltmeisterschaften Ende August in Korea an. Dazu muss er schneller als 3:35 Minuten laufen.  "Wenn alle Bedingungen stimmen, ist das zu schaffen", ist sich Carsten Schlangen sicher.
 
Dass Athleten wie Carsten Schlangen sich praktisch in Dessau-Roßlau für die Weltmeisterschaften in Südkorea qualifizieren dürfen, haben sie dem besonderen Status des Anhaltmeetings zu verdanken. Dieses zählt zu den offiziellen Meetings der European Athletic Association, also des europäischen Leichtathletikverbandes. Dieses Gütesiegel bekommt nicht jede Veranstaltung. Nicht zuletzt deshalb spricht Direktor Ralph Hirsch auch vom Anhaltmeeting als einen "sportlichen Leuchtturm"  für das sonst an Spitzensport auf Weltniveau so arme Sachsen-Anhalt.Dieses Meeting ist eine Erfolgsstory“, sagte auch Hubert Ernst, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Dessau, die seit vielen Jahren der Hauptsponsor der Veranstaltung ist.  Wir stehen weiter an der Seite dieses Meetings“, betonte er. 

 

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